Brand im Keller des BRK-Heims
Mittwoch, den 08. August 2007 um 18:39 Uhr
125 Feuerwehrleute rücken zu Großübung nach Erbendorf aus - Auch Rotes Kreuz im Einsatz
 
Erbendorf. (bsm) Zu einer groß angelegten Übung wurden die Feuerwehren aus Erbendorf und Umgebung alarmiert. Nach der Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage rückte die Feuerwehr Erbendorf zum Objekt aus.

Die Hilfskräfte stellten fest, dass ein Brand im Heizungskeller und die starke Rauchentwicklung die Bewohner des BRK-Alten- und Pflegeheims bedrohten. Es galt, die Senioren zu evakuieren und das Feuer zu bekämpfen. Dazu wurden die Wehren Grötschenreuth, Kemnath, Krummennaab, Siegritz, Thumsenreuth, Wetzldorf, Wildenreuth und Windischeschenbach nachalarmiert.

Suchaktion im Keller

Die Floriansjünger aus Erbendorf begannen mit der Personensuche im Kellerbereich. Abschnittsleiter Wolfgang Gruber, zugleich stellvertretender Erbendorfer Kommandant, koordinierte von hier aus den Atemschutzeinsatz. Mit der neuen Wärmebildkamera konnte der verletzte Monteur schnell gefunden werden.

In der Zwischenzeit bauten die Wehren aus Thumsenreuth, Siegritz, Grötschenreuth und Wetzldorf eine Wasserversorgung von der Fichtelnaab zum Altenheim auf. Unterstützt wurden sie von der Drehleiterbesatzung aus Windischeschenbach, die hierzu eine Schlauchbrücke errichtete und somit eine problemlose Straßenüberquerung sicherstellte.

Verantwortlich für diesen Bereich zeichnete der Kommandant der Feuerwehr Siegritz, Wolfgang Frank. Im rückwärtigen Bereich des Objekts bezog die Feuerwehr Kemnath Stellung. Unter Leitung des Kommandanten Peter Denz wurden dort aus dem zweiten Obergeschoss vom Rauch eingeschlossene Personen gerettet. Alle Geborgenen wurden an das BRK übergeben und im Foyer des Heims erstversorgt, bevor sie dann zur weiteren Versorgung in das im Außenbereich aufgebaute Sanitätszelt transportiert wurden. Als Schiedsrichter und Beobachter hatten sich Kreisbrandrat Franz Arnold, Kreisbrandmeister Otmar Böhm mit den Beobachtern Kreisbrandmeister Günter Fachtan aus Waldershof und Kreisbrandmeister Stefan Gleißner aus Wiesau eingefunden. Bei der Übungskritik in Anwesenheit aller Teilnehmer bescheinigten die Schiedsrichter gute Arbeit und professionelles Vorgehen im Einsatz.

Zweiter Bürgermeister Hans Grünwald dankte allen Hilfskräften für die ehrenamtliche Tätigkeit und lobte die Zusammenarbeit der Feuerwehren und des BRK. Dank gilt auch den 20 Statisten, die sich für die Übung zur Verfügung gestellt und ihre Aufgabe hervorragend ausgeführt haben. Einsatzleiter der Feuerwehr und Kommandant Bernhard Schmidt sowie der Einsatzleiter des BRK, Stefan Uschold, beleuchteten rückblickend den Einsatzablauf.

125 Feuerwehrler dabei

An der Übung waren 125 Feuerwehrleute mit 20 Fahrzeugen und 45 Rettungskräfte mit 15 Fahrzeugen des BRK vor Ort.

 
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